Auf Entdeckungstour mit der Edition Hertel 

Ein be­son­de­res Klein­od un­se­res Hau­ses Rott­ner & Kel­ler ist die Edi­ti­on Her­tel. Hier­bei han­delt es sich um ein klei­nes aber fei­nes Ver­lags­sor­ti­ment, wel­ches im­mer wie­der in­ter­es­san­te Neu­hei­ten her­vor­bringt. Das bun­te An­ge­bot von Bild­ka­len­dern, An­sichts­kar­ten und Bü­chern be­fasst sich haupt­säch­lich mit The­men aus der Re­gi­on Fran­ken.

Bildkalender mit fränkischen Motiven 

Wunderschöne, farbige Kalender werden seit 2000 jährlich in kleinen Auflagen in unserer Druckerei erzeugt. Mit ihnen nehmen Sie das ganze Jahr über an fotografischen Ausflügen durch das schöne Frankenland teil. 

Die Kalender werden im Digitaldruck hergestellt. So lassen sie sich leicht mit dem Aufdruck Ihres Firmennamens personalisieren und werden zu einem besonderen Dankeschön für Ihre Kunden und Geschäftspartner aus nah und fern. Aber auch als privates Geschenk sind diese Kalender immer ein eindrucksvoller Gruß aus Franken.

Postkarten mit romantischen Motiven

Von der Re­gi­on er­zäh­len auch un­se­re Post­kar­ten. Sie zei­gen die Stadt Nürn­berg mit ih­ren schöns­ten Mo­ti­ven im Wech­sel der Jah­res­zei­ten und ma­chen je­den, der un­se­re schö­ne Stadt noch nicht kennt ga­ran­tiert neu­gie­rig.

Postkarten mit humorvollen Motiven

Buch „Pellerhaus Nürnberg“

Wer sich mit der Ge­schich­te Nürn­bergs gern et­was in­ten­si­ver be­schäf­tigt, dem sei das Buch „Pel­ler­haus Nürn­berg“ emp­foh­len. Es be­fasst sich mit der Ge­schich­te und dem Wie­der­auf­bau die­ses Ge­bäu­des. Das Pel­ler­haus war einst ein pracht­vol­les Re­nais­sance­ge­bäu­de und ge­hört zum Stadt­bild Nürn­bergs. Es wur­de im Zwei­ten Welt­krieg stark zer­stört und 2008 be­gann man mit dem Wie­der­auf­bau, der al­ler­dings um­strit­ten ist.

In dem Buch kom­men zu die­sem The­ma drei Ex­per­ten zu Wort: Kunst­his­to­ri­ke­rin Swet­je Bol­duan be­schreibt den Bau­be­ginn des Hau­ses 1602, Her­bert May, ein ehe­ma­li­ger Stadt­hei­mat­pfle­ger, be­fasst sich mit dem The­ma des Wie­der­auf­baus und Ha­rald Poll­mann äu­ßert sich zur Re­kon­struk­ti­on des Ho­fes. Ha­rald Poll­mann ist Stein­metz und In­itia­tor der Re­kon­struk­ti­on des Pel­ler­ho­fes. Das Buch ist nicht nur ei­ne um­fas­sen­de und sehr in­ter­es­san­te Dar­stel­lung des his­to­ri­schen Pel­ler­hau­ses, son­dern auch ein grund­sätz­li­cher Bei­trag zu der Dis­kus­si­on über das Für und Wi­der ei­ner Re­kon­struk­ti­on his­to­ri­scher Bau­wer­ke.

Das Pel­ler­haus war bis zu sei­ner Zer­stö­rung im Zwei­ten Welt­krieg ei­nes der im­po­san­tes­ten Ge­bäu­de Nürn­bergs und weit über die Stadt­gren­zen hin­aus be­kannt. Nach vie­len Jah­ren Schat­ten­da­sein wird das Pel­ler­haus durch die Re­kon­struk­ti­on des In­nen­hofs wie­der in den Blick­punkt ge­rückt. Ein Stein gab den An­stoß da­zu. Ge­nau ge­spro­chen wa­ren es vier ori­gi­nal­ge­treu re­kon­stru­ier­te Sand­stein­qua­der des Ho­fes, die der Stein­metz Ha­rald Poll­mann der Stadt Nürn­berg im Jahr 2005 zum vier­hun­derts­ten Ge­burts­tag des Pel­ler­hau­ses schenk­te, ver­bun­den al­ler­dings mit der Bit­te, die­se in die Hoff­as­sa­de ein­fü­gen zu las­sen. 

Am 24.10.2008 wur­de die Grund­stein­le­gung zur Re­kon­struk­ti­on des Ho­fes be­gan­gen. Über die­se Er­eig­nis­se wur­de aus­führ­lich in den Me­di­en be­rich­tet und die Fra­ge in den Raum ge­stellt, ob es er­laubt sei, den im Zwei­ten Welt­krieg stark be­schä­dig­ten Pel­ler­hof, der hin­ter dem 1957 wie­der­er­stell­ten Vor­der­haus liegt, nach über 60 Jah­ren zu re­kon­stru­ie­ren. Hier­mit er­scheint nun die ers­te um­fas­sen­de Dar­stel­lung über das Pel­ler­haus in Nürn­berg seit 1934. Das vor­lie­gen­de Buch ist ei­ne klei­ne Kul­tur- und Ar­chi­tek­tur­ge­schich­te Nürn­bergs und ein Bei­trag zur Dis­kus­si­on über die Re­kon­struk­ti­on his­to­ri­scher Bau­wer­ke.

Bau­be­ginn 1602 – Das al­te Pel­ler­haus 
Swet­je Bol­duan


Der ein­zig­ar­ti­ge Re­nais­sance­bau ver­zau­ber­te über Jahr­hun­der­te mit sei­ner Pracht und sei­nem Glanz die Be­trach­ter und wird bis heu­te in vie­len kunst­his­to­ri­schen Ab­ris­sen als ei­nes der be­deu­tends­ten Zeug­nis­se deut­scher Re­nais­sance­ar­chi­tek­tur auf­ge­führt. Swet­je Bol­duan stellt in ih­rem Bei­trag den Bau­her­ren Mar­tin Pel­ler und sei­nen Schwie­ger­va­ter Bar­tho­lo­mä­us Via­tis, die von Nach­bar­schafts­strei­tig­kei­ten be­stimm­te Bau­ge­schich­te und die In­nen- und Au­ßen­ge­stal­tung des his­to­riss­chen Pel­ler­hau­ses dar.

Wie­der­auf­bau 1957 – Das neue Pel­ler­haus
Her­bert May, Ni­ko­laus Bencker


Nach der star­ken Zer­stö­rung im Zwei­ten Welt­krieg, stand man vor der Ent­schei­dung, wie der Wie­der­auf­bau zu er­fol­gen hät­te. Soll­te man das Re­nais­sance­ge­bäu­de wie­der in der al­ten Form re­stau­rie­ren, soll­te man völ­lig neu bau­en oder al­te und neue Ele­men­te ver­knüp­fen. Die­se Dis­kus­si­on, die Aus­schrei­bung und die Ar­chi­tek­ten­ent­wür­fe ste­hen im Mit­tel­punkt des Bei­trags von Herrn May. Herr Bencker wid­met sich den ar­chi­tek­to­ni­schen De­tails des neu­en Pel­ler­hau­ses, ei­nem ty­pi­schen Bau im Stil der 50er Jah­re.

Re­kon­struk­ti­on Hof 2008
Ha­rald Poll­mann 


Wie­der in den Mit­tel­punkt der Öf­fent­lich­keit ge­rückt wur­de das Pel­ler­haus durch die Stein­spen­de von Ha­rald Poll­mann. Er ist un­ser vier­ter Au­tor und be­fasst sich mit dem Wie­der­auf­bau nach dem Krieg aus ei­nem et­was an­de­ren Blick­win­kel. Er geht zu­dem auf die Bau­si­tua­ti­on der Hof­rui­ne ein so­wie auf die leb­haf­te Dis­kus­si­on über den Wie­der­auf­bau des In­nen­hofs. Mit der ein­stim­mi­gen Ent­schei­dung des Nürn­ber­ger Stadt­rats für die Re­kon­struk­ti­on wird der Hof in sei­ner al­ten Pracht wie­der er­ste­hen.

Format: 21 x 22,5 cm quer
Umfang: 132 Seiten Inhalt
Preis: 24,90 Euro (inkl. 7% MwSt)
ISBN: 978-3-9812921-0-7

Herausgeber: Matthias Böckel

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Verlag:
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Druck:
Rottner & Keller, Inh. Harald Hertel